textbilder

die mützenfalterin und ich haben seit einiger zeit ein kleines projekt in unseren köpfen. ich liebe ihre dichten, philosophischen texte, die etwas ganz besonderes für mich haben. oft fehlen mir die worte, wenn ich beschreiben will, wie ihre texte bei mir ankommen. darum werde ich versuchen, in meiner sprache zu kommentieren. nämlich mit meinen bildern. 

ab heute bekommt ihr hier und bei ihr nun beides – text und bild dazu. 

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„Was, wenn die Sätze denken? Eigenständig und mit dieser Art von Unabhängigkeit, um die ich mich so lange schon erfolglos bemühe? Wenn die Sätze sowohl klug als auch unbeschwert sind? Und weitere Sätze mit einer fraglosen Selbstverständlichkeit nach sich ziehen, ungeachtet dessen, was derjenige, der sie schreibt, preisgeben möchte. Wenn sie ihm rücksichtslos die eigene Eitelkeit austreiben?

Und wenn niemand diese Sätze liest, verlieren sie dann ihre Gültigkeit? Oder ermöglichen sie überhaupt erst den Gedanken an Gleichgültigkeit? Was wenn die Sätze selbstbewusst denken und alles in Frage stellen, ohne sich um Antworten zu bemühen? Diese Art von Antworten, die beruhigen sollen und besänftigen.

Entsteht dann große Literatur?“

elke engelhardt 

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